Kann er Kanzler?

Nun ist also Peer Steinbrück als Kanzlerkandidat der SPD gekürt. Auch wenn der dringende Rat, mit der Kandidatenbekanntgabe nicht zu lange zu warten, unter anderem vom von mir als zutiefst verabscheuungswürdig empfundenen Putinbüttel Gerhard Schröder kam, war dies sicher eine gute Idee.

Steinmeier hatte keine Lust, und Kohls Stuntdouble Sigmar „Holterdipolter“ Gabriel bleibt uns so auch erspart – an der Front also alles gut. Zwar jaulen die SPD-Linken, die der Peer schon mal gerne alsl „Heulsusen“ abqualifizert, auf, doch was ich gestern in Steinbrücks Welt im TV sah und hörte, mag mir zumindest vorbehaltlich abweichender Taten des Kandidaten gefallen.

Banken zügeln, Politik in ihrer Vermittlung neu denken, (Finanz-)Eliten in die Pflicht nehmen und den Vertrauensverlust der Politik eingestehen und dann dagegen arbeiten … ich war überrascht. Klang fast wie von mir  😉
Sicher, der Steinbrücks Peer wird sich an seinen Taten messen lassen müssen. Ich hoffe inständig, dass er nicht so ein Wendehals ist wie Franz „Sie wollen mich doch nicht im Ernst an meinen Wahlversprechen messen?“ Müntefering. Aber immerhin verfügt er im Gegensatz zur Kanzlerin über ein klare, intellektuelle Sprache, seine Sätze haben Aussagen statt Sinnvermutungen, und man braucht keinen Wegweiser durch den Nebelkerzendschungel, um ihn zu verstehen.

Und: Man weiß, was man an ihm hat – einen rechten Sozialdemokraten. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Ich bin gespannt auf den Wahlkampf.

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