Himmelfallskommando

Ich habe gestern „Skyfall“, den aktuellen Bond, gesehen. Und ich wünschte, ich hätte es bleiben lassen.

Hier also eine kurze Warnung an alle, die diese Zeitverschwendung noch vermeiden können. Der Film ist einfach … stinklangweilig. Er ist kein Actionfilm, denn in Löcher fahrende U-Bahnen und jede Menge Detonationen machen eben noch keine Action, sondern nur Getöse. Er ist nicht witzig, denn ein guter Oneliner („Welcome to Scotland“ aus dem Mund des Mannes, der aussieht wie der Nikolaus) ist dafür einfach zu wenig. Er ist nicht originell, denn über diesen Dachfirst in Istanbul habe ich vor Clive Owen vor 3 Jahren in „The International“ und unlängst Liam Neeson in „Taken 2“ rennen sehen.

Schlimm auch: „Skyfall“ nimmt sich schrecklich ernst, doch das Melodram „Bond wird zu alt für den Job ogottogott“ verliert jede Spannkraft, da wir wissen, dass D. Craig einfach demnächst gegen einen jüngeren … Akteur (schauspielern muss man dafür nicht) ausgetauscht werden wird.

Das konnte nicht mal Javier Bardem rausreißen, der eine supereindimensionale Schurkenfigur gut zu spielen versucht, aber letztlich auch wie eine Knallcharge wirkt, weil er gegen den Lärm anbrüllen muss, den der Film macht, weil er Inhalt nicht kann.

Mir ging es wie Judi Dench (M), der man auch ansieht, dass sie sich ab Minute 1 wünscht, der Film möge bald zu Ende sein.

Lichtblicke: Adeles Titelsong und das unverwüstliche Bond-Theme.

Fazit: Spart’s euch.

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