Solidarität mit Griechenland

images(Achtung: Alles Folgende ist Meinung. Die Fakten dazu findet ihr, wenn ihr statt die BILD zu lesen recherchiert).

Um es mal ganz deutlich zu sagen:

„Unser Geld, das jetzt weg ist“ ist keinem einzigen griechischen Bürger zugute gekommen. Es hat systemrelevante griechische Banken gerettet bzw. ist an kreditgebende deutsche Banken zur Zinstilgung geflossen.

Die harte Haltung gegenüber Griechenland fußt einzig und allein auf der Unerträglichkeit des Gedankens, eine linke Regierung (die den Namen verdient – Gruß an die Herren Gabriel und Hollande) könne in Europa reüssieren.

Dazu wenigstens ein kurzer Beleg: Um die Finanzlücken für die Haushaltsplanung in diesem und im kommenden Jahr zu schließen, wollte die Syriza die griechischen Unternehmer mehr in die Pflicht nehmen. Gemäß den neuen Reformvorschlägen, die die griechische Regierung am 16. 6. den internationalen Kreditgebern vorgelegt hat, sollten tausende Unternehmen zusätzliche Steuern zahlen. Die Regierung wollte die Unternehmenssteuern für das Finanzjahr 2015 von 26 auf 29% anheben. Zusätzlich dazu sollten Unternehmen mit Netto-Verdiensten von mehr als einer Million Euro eine einmalige Steuer in Höhe von 12 Prozent auf die Gewinne von 2014 zahlen.

Aber die Europartner lehnten dies ab – sie favorisierten eine weitere Rentenkürzung als Sofortmaßnahme.

Merkt ihr was? Unter anderem deshalb hat die Syriza meine volle Solidarität.

Bleiben Sie so klar, meine Herren Tsipras und Varoufakis.

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