Facebook-Killer on Tour

ImageFür alle Kurzentschlossenen: Heute, am 18.10.13, findet eine Krimilesung in einer völlig neuen Form im Bücherland Sinsheim statt.
http://www.verlag-waldkirch.de/buch455_268_293_323_Der-Facebook-Killer.html
Ich werde heute Abend Teile der Facebook-Chats aus meinem Roman auf Leinwand projizieren und außerdem Thommy Mardos Buchtrailer zum Facebook-Killer zeigen. Überdies gibt es eine Schnupperlesung aus meinem neuesten Werk, Mimenmord.

Hochspannend, dramatisch, drastisch!

Eintritt 6 €,
20 Uhr, Bücherland Sinsheim

Bücherland Sinsheim
Kirchplatz 12
74889 Sinsheim

Tel.: 07261/64288
Fax: 07261/65438
buecherland@buchhandlung-schmitt.de

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Spannender Krimi im alten „Rex“-Kino

MA_ThommyMardoSo berichtete der Mannheimer Morgen über unser Treiben bei der Langen Nacht der Museen:

Er hat hier sogar ein Aquarium, gemütliche Sessel, eine Küche, fast wie in einem Wohnzimmer. Aber Thommy Mardo nennt es lieber „kreative Werkstatt“. Seit sieben Jahren baut der bekannte Fotograf, der stets mit Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims auf Tour geht, das ehemalige Kino „Rex“ in der Augartenstraße zu seinem Fotostudio um. Im Herbst will er endgültig fertig sein, aber schon jetzt lädt er, zur heutigen „Langen Nacht der Museen“, erstmals wieder die Öffentlichkeit ein.

„Es handelt sich ja um ein geschichtsträchtiges Gebäude, in dem viele Mannheimer, wie ich immer wieder höre, auch ihre Kindheit verbracht haben bei spannenden Winnetou-Filmen oder Ähnlichem. Das Nationaltheater hat hier geprobt und auch sonst war hier allerhand los“, so Mardo: „Es zu verschließen wäre schade.“

Denn verschlossen war es schon viel zu lange: 1954 zusammen mit einem sechsstöckigen Wohnhaus von Architekt Otto Geiger errichtet, liefen hier auf einer Cinemascope-Leinwand Filme vor bis zu 515 Zuschauern – beginnend mit „Die Privatsekretärin“ mit Sonja Ziemann, Rudolf Prack und Paul Hörbinger. Ende der 60er diente das Kino auch als eine der Spielstätten der „Mannheimer Filmwoche“ (heute Internationales Filmfestival). Ab 1970 aber war Schluss, blieb die Leinwand dunkel. Das Kino wurde geschlossen, das Nationaltheater nutzte es noch bis 2002 als Probebühne.

Nun sind die 400 Quadratmeter Mardos kreative Fläche. Zur „Langen Nacht“ kann man erleben, dass er nicht nur bekannter Werbe- und Porträtfotograf ist. Gemeinsam mit Oliver Hoffmann, dem Leiter des Mannheimer Fantasy-Verlags „Feder & Schwert“, hat er im Waldkirch-Verlag den Krimi „Der Facebook-Killer“ herausgebracht – eine tödlich-spannende Geschichte in den Untiefen der sozialen Netzwerke. Oliver Hoffmann liest in der „Langen Nacht“ in Mardos Fotostudio im 45-Minuten-Rhythmus aus dem Roman. Zwischen den Lesungen spielt die Band Wednesday Afternoon Love Affair – sieben Mannheimer Musiker, die seit 2007 Pop- und Rocksongs der vergangenen 40 Jahre im Sound von heute spielen.

© Mannheimer Morgen, Samstag, 20.04.2013

Lange Nacht der Museen: Kommen, sehen, hören

MA_ThommyMardoIn der Rhein-Neckar-Region ist Thommy Mardo vor allem als Fotograf bekannt: Zum Beispiel arbeitet er seit Jahren mit Xavier Naidoo und den Söhnen Mannheims zusammen und hat aus den Aufnahmen zur Tour 2004 einen Bildband mit dem Titel Mitten unter euch veröffentlicht. Auch als Werbe- und Por­trät­fotograf hat sich Mardo einen Namen gemacht.

Sein jüngstes Projekt zeigte eine ganz andere Facette seiner Kreativität: Gemeinsam mit mir hat er den hier schon weidlich publik gemachten Krimi Der Facebook-Killer geschrieben. Der Roman spielt, wie der Titel schon andeutet, in den Untiefen der sozialen Netzwerke. Die Geschichte ist im März 2011 in Paris angesiedelt: Ein psychopathischer Serienkiller treibt sein Unwesen an der Seine. Geza Wolf, eine forensische Psychologin aus Mannheim, kommt nach Frankreich, um ihm das Handwerk zu legen …

Ich lese in der Langen Nacht am kommenden Samstag, 20. 4.  in Thommys Foto­studio im 45-Minuten-Rhythmus aus dem Roman. Zwischen den Lesungen spielt meine Band Wednesday Afternoon Love Affair: Hinter W. A. L. A. verbergen sich sieben Mannheimer Musiker, die seit 2007 zusammen Musik machen. Wir covern Songs der vergangenen 40 Jahre und haben es uns dabei zur Aufgabe gemacht, den Pop- und Rock-Sound früherer Zeiten ins Heute zu katapultieren. Zu unserem Auftritt im Fotostudio kommen wir nur zu viert und bringen Bass, Cajon und akustische Gitarre mit. Vorher und hinterher kann man sich noch Thommys Werke anschauen: Bilder von Mannheim, von Österreich, von allen möglichen Motiven … und was zu trinken gibt’s auch, aßerdem kann man das Buch erstehen und signieren lassen.

Wir sehen uns!

Lange Nacht der Museen: Hoffmann liest & singt

ImageEs steht fest: Anläßlich der Langen Nacht der Museen MA-HD-LU am 20. 4. werde ich im Studio meines Co-Autors Thommy Mardo, Augartenstrasse 40, 68165 Mannheim, aus dem Facebook-Killer lesen, immer häppchenweise. Dazwischen gibt es Musik, und zwar von Wednesday Afternoon Love Affair, kurz W. A. L. A., unplugged und in kleiner Besetzung: Akustische Gitarre, Bass, Jambú und Gesang, was bedeutet, ich werde immer wieder hektisch vom Lese- zum Gesangsmikro und zurück eilen müssen.

Dazu gibt’s Sekt, Orangensaft und Häppchen. Der Eintritt ist vermutlich frei, aber wir stellen einen Hut auf (oder so – lasst euch überraschen). Da immer nur für so ca. 30 Leute Platz ist, wird das Ganze in sehr intimer Atmosphäre stattfinden, und wir wechseln alle 60-90 Minuten einmal die Gäste durch.

Also am besten den Termin schon mal vormerken – wir freuen uns auf euch!

Pures Grauen nach dem Frühstück

ilgenAm Samstag vor einer Woche habe ich in St. Ilgen aus dem Facebook-Killer gelesen. Folgendes hatte Sabine Geschwill heute in der RNZ dazu zu berichten:

Um „5 nach 9 Uhr“ war die Welt beim ökumenischen Frauenfrühstück im Martin-Luther-Haus noch in Ordnung. Niemand dachte beim Sektempfang und angesichts der köstlichen Frühstückstafel an Mord oder zerstückelte Frauenleichen. Und doch sollte den Damen bald das Lachen vergehen und ihnen das pure Grauen begegnen. Denn zu Gast war Oliver Hoffmann.

Der Buchautor las aus seinem neuesten Krimi „Der Facebook-Killer“. 1965 in Mannheim geboren, studierte Oliver Hoffmann Germanistik, Politische Wissenschaft und Medienwissenschaft und arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsprojekt zum Thema Mediengewalt an der Universität Mannheim. 1989 gründete er mit anderen Fantasy-Begeisterten den Verlag „Feder & Schwert“, dessen Schwerpunkt fantastische Literatur und Rollenspiele sind.

Dieser Oliver Hoffmann sorgte nach dem leckeren Frühstück und der ausgiebigen Stärkung binnen weniger Sekunden für Totenstille im Saal. Er hatte die Damen vorgewarnt und versprochen, das schlimmste Kapitel zuerst zu lesen und dann ein Lustigeres folgen zu lassen.

Hoffmann kann nicht nur spannend schreiben, sondern auch fesselnd vorlesen. In seinem Buch treibt ein Serienkiller sein Unwesen in Paris. Er sucht seine Opfer im Internet, sein Jagdrevier ist der Chat. Dort täuscht er seine weiblichen Bekanntschaften, lullt sie ein, arrangiert ein Treffen und bestraft sie dann mit tödlicher Grausamkeit. Der Facebook-Killer kennt keine Gnade. Sein nächstes Opfer hat er schon in seinen Keller gezerrt. Sie leidet Höllenqualen, hat unerträgliche Schmerzen von seinen brutalen Schlägen.

In Bruchstücken erinnert sie sich. Sie traf ihn, ihren ach so netten Chatbekannten, in einem Café in der Nähe des Louvre. Denn ab und an suchte sie den Kick und traf sich mit ihren Internetbekanntschaften. „Ein bisschen Spaß muss sein“, war ihre Devise. Nach dem lustigen Abend bemerkt sie viel zu spät das seltsame Schwindelgefühl. Sie ist nicht mehr Herr über sich selbst. Kaum nimmt sie neben ihrer Bekanntschaft im Auto Platz, trifft sie ein harter Schlag ins Gesicht.

Jetzt liegt sie hilflos in Schmerz und Blut in einem Keller. Sie versucht, ihre Lage richtig einzuschätzen, will die geringste Chance gegenüber ihrem Peiniger zur Flucht nutzen. Aber sie hat Todesangst. Denn sie entdeckt an den Wänden eine Schreckensgalerie: ermordete, zerstückelte junge Frauen. Am Ende der Reihe sieht sie ihr eigenes Bild. Für den Vorwurf, wie sie nur so naiv sein und sich auf den fremden Mann einlassen konnte, war es jetzt zu spät: Sie hört schon Schritte. Der Killer nähert sich ihrem Kellerverlies …

Die Lesepause, die Oliver Hoffmann an dieser Stelle geschickt eingelegt hatte, sorgte für ein hörbares Auf- und Durchatmen bei seinem weiblichen Publikum. Im nächsten Kapitel machten die Frühstücksgäste Bekanntschaft mit der Psychologin Geza Wolf, genannt die „Wölfin“, die aus Mannheim nach Paris gerufen wird, um das Profil dieses Serienmörders zu erstellen. An der Seite des psychisch schwer angeschlagenen Pariser Kriminalkommissars Maxime Fronzac versucht sie, den Facebook-Killer dingfest zu machen.

Text im Plex

Das CinePImagelex Mannheim, Mannheims traditionsreiches Lichtspielhaus auf den Planken, hat eine neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen: Text im Plex.
Dabei sollen vierteljährlich in einem der Kinosäle bei sonntäglichen Matineen mit Sekt und Häppchen Autoren ihre Bücher vorstellen. Ich habe die Ehre, sie zu eröffnen, und zwar mit dem Facebook-Killer, ersonnen von mir und dem geschätzten Thommy Mardo. Ich hoffe, wir sehen uns zahlreich – zum Zuhören und Anstoßen.
  • Sonntag, 9. Dezember 2012
  • 11:00 (UTC+01)

Fünf Sterne von Bonzo …

Imagegab es für den Facebook-Killer auf Amazon. Kurz und bündig meinte der mir nicht näher bekannte Rezensent:

5.0 von 5 Sternen
5. August 2012
Von Bonzo
Der Facebook-Killer ist extrem spannend, fesselt von der ersten Seite und beschäftigt sich mit einer top-aktuellen Problematik. Der Killer beherrscht die „neuen Medien“ und nutzt Facebook, um passende Opfer zu finden. Auch nachdem die Person des Killers bekannt ist, bleibt das Buch bis zum Finale (und darüber hinaus) ein echter Page-Turner.
Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen und möchte es allen Thriller-Fans weiterempfehlen.
… dem ist nichts hinzuzufügen. Danke, Monsieur.

FB-Killer: Die erste Rezi!

ImageDer Literaturzirkel Belletristik, Science Fiction & Fantasy aus Würzburg war der erste, der in Gestalt seiner Redakteurin Maran Alsdorf eine Rezi zum Facebook-Killer veröffentlicht hat. Ich bin beglückt – lest selbst:

Oliver Hoffmann, Thommy Mardo: DER FACEBOOK-KILLER
Paris, März 2011: Er sucht seine Opfer im World Wide Web, folgt ihren Spuren durch die sozialen Netzwerke, keine noch so kleine Online-Aktivität bleibt ihm verborgen. Sein Jagdrevier ist der Chat, er täuscht, lullt ein und straft mit tödlicher Grausamkeit. Der Facebook-Killer kennt keine Gnade.
Seine Gegenspielerin ist die forensische Psychologin Geza Wolf, genannt die Wölfin, die aus Mannheim nach Paris gerufen wird, um das Profil des Serienmörders zu erstellen. An der Seite des psychisch schwer angeschlagenen Pariser  Kriminalkommissars Maxime Fronzac versucht sie, den Facebook-Killer dingfest zu machen. Als der Killer eine Freundin Gezas in seine Gewalt bringt, wird die Angelegenheit persönlich.
Dann meldet sich der Mann, der sich im Internet Vince Vega nennt, per Chat bei Geza. Die Wölfin nimmt Witterung auf, die erbarmungslose Jagd beginnt …
Oliver Hoffmann, 1965 in Mannheim geboren, studierte dort Germanistik, Politische Wissenschaft und Medienwissenschaft. Der Büchernarr, seit er sich mit vier das Lesen selbst beibrachte, um mehr über »Daktari« zu erfahren, arbeitet als Texter und Übersetzer, seit er Geld verdienen muss. Inzwischen Gründer und Leiter des Verlags Feder & Schwert dürfte sein Name allen Liebhabern hochwertiger Fantasyromane ein Begriff sein. Zu Hoffmanns bisherigen Veröffentlichungen zählen Romane, Bühnenstücke und ein Kindermusical. Er lebt nach wie vor mit wachsender Begeisterung und entschieden zu vielen Büchern in
Mannheim.
DER FACEBOOK-KILLER, Hoffmanns erster nicht im eigenen Verlag erscheinender Roman, ist ein Thriller um Rache, Schuld und Vergeltung, die Untiefen der sozialen Netze, die Gefahren falscher Identitäten und naiver Vertraulichkeit.
Hochspannend, dramatisch, stellenweise drastisch und durchgängig mit viel psychologischem Feingefühl schildert der Autor eine, in der Landschaft des von amerikanischem Mainstream überschwemmten Genres herausragende, originelle Handlung. Er macht es seinen Lesern leicht, sich an der Seite seiner vielschichtig
gezeichneten, teils gebrochenen und doch starken Protagonisten in das düstere Abenteuer »Jagd auf einen Serienkiller« zu stürzen. Erfreulicherweise umschifft er dabei die gängigen Untiefen, sprich: die nur allzu häufig bedienten Klischees.
Hoffmann kommt ohne jene – ohnehin nur vordergründig knisternde – Erotik aus, der besonders die im Genre so umsatzstarken amerikanischen Autorinnen nicht widerstehen können. Seine in einer atmosphärisch dichten Szenerie agierenden Figuren sind – wie der realistisch geschilderte Polizeiapparat –
absolut glaubhaft.
DER FACEBOOK-KILLER, eine gelungene Mischung aus klassischem Polizeiroman und tiefgründigem Psychothriller, wartet nicht nur mit einigen unerwarteten Erkenntnissen, sondern auch mit einem überraschenden Ende auf. Kein simpler Cliffhanger, sondern ein Ende, wie man allenfalls in den films noirs erwartet.
Zwar ist auch hier die Möglichkeit gegeben, die Geschichte in einem weiteren Roman aufzugreifen und fortzusetzen – was man sich angesichts der Qualität dieses Romans durchaus wünschen kann –, aber zwingend notwendig wäre es nicht. Begreift man die letzte Szene als tatsächlichen Schluss des Romans, bleibt einem der Schrecken und die eiskalte Angst noch lange im Gedächtnis.
Oliver Hoffmann, Thommy Mardo: DER FACEBOOK-KILLER
Mannheim, Waldkirch Verlag, Juni 2012
ISBN-13: 978-3-86476003-7
336 Seiten, broschiert, 11,80 EUR
PS.: Der Band enthält Download-Links zu zwei PDF-Dateien mit wunderbaren Paris-Fotos von Ideengeber und Co-Autor Thommy Mardo. Wenn man diese Bilder nach der Lektüre des Romans betrachtet, wird einem klar, wie genau und detailliert Hoffmanns Schilderungen sind.