Song der Woche

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HardChor

HardChor03Hier ein Veranstaltungshinweis für die Freunde gepflegter Vokalmusik:

Am 9. Mai um 20 Uhr gastiert der Heidelberger HardChor bereits zum vierten Mal in der Philippuskirche, Mannheim-Käfertal, Deidesheimer Straße 25, diesmal mit seinem neuen Programm Männerschicksale 9 – Mehr als das Summen aller Teilchen, das im Herbst 2014 im Heidelberger Theater seine Premiere feierte. Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 16 Euro. Der Vorverkauf beginnt ab sofort im Pfarramt Deidesheimer Straße 25 und im Pfarramt Unionstraße 4a, Telefon: 17 20 59 50, sowie im Haus der Kirche, M 1, 1a.

WALA rockt im Park

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Hier noch einmal für alle, die am Wochenende noch nichts vorhaben und/oder Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung nicht sehen (wollen) und/oder sich für die FIFA-WM gar nicht interessieren:

WALA spielt morgen, Samstag, 28.6., ab 20.00 beim Käfertaler Stempelparkfest als Main Act. Ohne Eintritt zu bezahlen könnt ihr unter alten Bäumen und bei frischem Bier, Wein und leckerer Verpflegung dabei sein, wenn wir endlich mal wieder in voller Bandstärke und verstärkt um Gastsängerin Jessica Becker siebenköpfig fast drei Stunden handgemachte Rock- und Popcover vom Feinsten spielen.

Also nochmal:

  • Laue Sommernacht
  • Lauschiger Park
  • Feine Musik
  • Eintritt frei …

Check, check, check und check, würde ich sagen. Wir sehen uns!

 

Wednesday Afternoon Love Affair … live!

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Wer es gar nicht mehr abwarten kann, W.A.L.A. (und mich) endlich mal wieder live zu sehen, hat dazu in nächster Zeit gleich mehrfach Gelegenheit:

Am 29.05.2014 (je nach persönlicher Vorliebe Christi Himmelfahrt oder Vatertag) ab ca. 16:00 Uhr im Pigeon, Viernheim.

Der Eintritt ist frei!
Das Pigeon eröffnet an diesem Tag seinen neuen Biergarten.
Vor uns gibt es schon ab der Mittagszeit Live-Musik mit der Viernheimer Band The Waves.
Für das leibliche Wohl gibt es coole Drinks und Leckeres vom Holzkohlengrill. Kommet zuhauf und helft uns, das Pigeon in einen Hexenkessel zu verwandeln!

Adresse:

Pigeon Restaurant & Eventhouse
Am Lampertheimer Weg 9
68519 Viernheim
Tel. 0172-7415551

Am Sonntag, 1. 6. spielt die Band (ohne mich, dafür aber mit unserer wunderbaren Gastsängerin Jess Becker) live, open air & umsonst zum Tag der offenen Tür des Gemeindehauses der Unionskirche, Unionstraße, Mannheim-Käfertal. Los geht’s um 17.00.

Und am 28.6. sind wir Headliner des Parkfests im Stempelpark Käfertal … wer eine lauschige Sommernacht mit uns, bester Musik, lecker essen & trinken und viel Park drumrum verbringen möchte, merke sich das vor … auch hier kostet der Spaß nix; Uhrzeit verrate ich noch an dieser Stelle.

Wir sehen uns – let‘ s rock this summer.

Im Namen des Folkes

Versengold_Im_Namen_des_FolkesGehört: Versengold/Im Namen des Folkes

Die Platte, die mir hier vorliegt, stammt schon aus dem Januar dieses Jahres. Nach einer ausverkauften Tour im Herbst 2012 zusammen mit Feuerschwanz startete die Mittelalter-Folkband Versengold mit dieser CD ins Jahr 2013. Das Cover ziert eine mit dem allgegenwärtigen Photoshop-Aufnahme zum Gemälde umgemünzte Fotografie einer leichtgeschürzten Rothaarigen in Justitia-Pose. Diese hübsche junge Dame ist im Booklet gleich noch mehrfach mit diversen Instrumenten zu sehen, die auch auf der Platte erklingen; mehr oder weniger spaßig rücken die Versengold-Spielleute ihr zu Leibe, bis sie schließlich selig lächelnd entschlummert zu Boden sinkt.

Dies ist das erste Werk, das die Band vollständig in der aktuellen Besetzung als Quintett geschrieben, arrangiert und eingespielt hat. Es ist geprägt von mehrstimmigen Geigen, satten Gitarren-Riffs, treibenden Rhythmen und vielstimmigen Chören. Der Opener, der der CD auch den Namen gegeben hat, kommt schwungvoll-tanzbar daher, und wenn ich sage, dass als Gastmusiker Matthias Richter von Schandmaul und Philipp Ianoske von Folk Inn dabei sind, wird auch gleich klar, in welche Richtung diese Musik geht.

Nach der EP Dreck am Stecken (2011) ist die Band offenbar entgegen der eigenen Ankündigung abgekommen von der Idee, reine Themen-Alben zu produzieren. Aber das macht ja nichts: Solange dabei Songs wie „Versengold“, „Kopft ihn!“, „Immer schön nach unten treten“ und „Paules Beichtgang“ herauskommen, scheren mich nicht eingehaltene Ansagen nicht. Für mich ist dies in jedem Fall das bisher stärkste Album der Band.

IN THE NURSERY

in-the-nursery-2011

 

 

 

Unsere Freunde von IN THE NURSERY  haben ihre Auftrittstermine 2013 bekanntgegeben. Ich möchte sie euch nicht vorenthalten.

 

THE PASSION OF JOAN OF ARC
1. Juni – St. Leonard’s Church, Shoreditch, London
Eine seltene Gelegenheit, ITN in einem großartigen Rahmen live ihren Sooundtrack zum gleichnamigen Film spielen zu sehen/hören.
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Deutschland-Minitour
9. August – DAS BETT, Frankfurt (+ UV Pop) Eintrittskarten kaufen
10. August – MTC, Köln(+ UV Pop) Eintrittskarten kaufen
11. August – M’ERA LUNA FESTIVAL, Hildesheim Eintrittskarten kaufen

WROCLAW INDUSTRIAL FESTIVAL
7. – 9. November in Wroclaw, Polen
ITN kehren nach Wroclaw zurück – diesmal mit der kompletten Band.
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Halte mich!

… ist der Titel des diesjährigen ökumenischen Gottesdienstes für Menschen in Trennung und Scheidung, deren Freunde und Verwandten. Diesen Gottesdienst begleite ich mit meiner Band Wednesday Afternoon Love Affair nun schon im vierten Jahr musikalisch.

Dass das große Versprechen von ewiger Liebe nicht immer gehalten werden kann, erleben Menschen in Trennung und Scheidung. Lüge, Versagen und Schuld prägen nicht selten das Ende einer Partnerschaft. Danach kommt das Gefühl, einzubrechen, und der Boden unter den Füßen droht zu verschwinden. Die Erfahrung der Gottesferne wird spürbar. Der Gottesdienst will gerade in diesen schweren und turbulenten Zeiten spürbar werden lassen, dass es auch wieder Halt geben wird. Wer also am Sonntag, 29.01.2012, um 17 Uhr einen besonderen Gottesdienst erleben möchte, der sei recht herzlich in die Marktplatzkirche St. Sebastian  am Rande des Marktplatzes mitten in den Quadraten eingeladen.

Der Gottesdienst der Initiative Trennung und Scheidung der Evangelischen und Katholischen Kirche in Mannheim wird inhaltlich von Pfarrerin Kyra Seufert, Pfarrer Gerd Frey-Seufert, Pastoralreferent Matthias Rey und weiteren Mitarbeitern des ökumenischen Arbeitskreises „Loslassen und Freigeben“ gestaltet.

Hollywood liegt in London

Angesichts der aktuellen britischen Generaloffensive in der Traumfabrik (ich sage nur Helen Mirren, Keira Knightley, Colin Firth …) erscheint es nur logisch, dass das aus London stammmende Swingpunk-Trio The Puppini Sisters sein neuestes Album „Hollywood“ nannten. Darauf zollen sie zum wiederholten Male der Musik Tribut, die einst für die große Kinoleinwand geschrieben wurde. In ihrer unnachahmlichen Art haben sich Marcella Puppini, Stephanie O’Brien und Harmonika- und Xylophon-Genie Kate Mullins dafür über glamouröse Klassiker aus dem goldenen Zeitalter Hollyoods hergemacht. Wir hatten am 22. Gelegenheit, die drei und ihr hervorragendes (natürlich rein männlich besetztes) Begleittrio in der Darmstädter Centralstation live zu erleben.

Die britische Financial Times nennt die Puppini Sisters „die Andrews Sisters auf LSD“ – und ich hätte es treffender nicht sagen können. Was die drei klassisch geschulten Sängerinnen mit ihren waghalsigen Vokalarrangements und der schrägen Instrumentierung – neben der schon erwähnten Harmonika setzen die falschen Schwestern auf das männliche Fundament aus Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug noch Akkordeon und Violine – Film- und anderen Evergreens antun, ist zuweilen geradezu sensationell.

„Diamonds Are A Girl’s Best Friend“ zum Beispiel – von Marilyn Monroe 1953 in Howards Hawks’ Klassiker Blondinen bevorzugt unsterblich gemacht – kommt hier als quirlige, fröhliche Nummer daher, aber die Mädels singen’s in Moll, bis man meint, Dr. Mabuse persönlich werde gleich bei Tiffany’s zum Frühstück vorbeischauen. Auch wenn das Französisch der Damen bei Brigitte Bardots  „Moi je joue“ arg haperte, brandete beim Gershwin-Stück „I Got Rhythm“ so viel Energie und Druck von der Bühne, dass niemand im Saal – und wir am allerwenigsten – still stehen bzw. sitzen bleiben konnte.  Mein persönliches Highlight war das trotzig-rotzig-bekennerhafte „I Feel Pretty“ aus der West Side Story, und man kann den in goldene Glamourklamotten gekleideten Damen nur rechtgeben. Da verzeihe ich auch den abgenudelten Schmachtfetzen „True Love“, dem selbst die Puppinis nichts Neues mehr abzugewinnen wussten.

Für mich hätten es live ein paar mehr Cover aktueller(er) Stücke sein dürfen – Yolanda Be Cool &Dcups „We no speak Americano“ war einfach klasse –, aber auch so war es ein mitreißender, wenn auch recht kurzer Abend mit den Schwestern, die keine sind, in Darmstadt

In Bed with … In The Nursery

In The Nursery waren, wie schon erwähnt, von 17.-20. November durch Deutschland unterwegs, um ihr gelungenes, aber deutlich nachdenklicher und weniger perkussiv/schlagwerklastig ausgefallenes  neues Album Blind Sound vorzustellen. Nachdem wir Klive und Nigel, D. und Schlagzeuger  David letztes Jahr schon im Nachtleben erlebt und den Abend sehr genossen hatten, war uns auch diesmal der Weg nach Bankfurt nicht zu weit. Ihr letztes Live-Konzert im Jahr 2011 spielten die Zwillinge und ihre beiden musikalischen Kollaborateure im Zuge diese Mini-Tour durch Deutschland im Club “Das Bett”, der mir neu war, den ich aber sicher nicht zum letzten Mal frequentiert habe. Wir hatten einen überaus gelungenen Abend mit einer guten Mischung aus altem, sehr altem und neuem Material und konnten hinterher die Gelegenheit für ein wenig Smalltalk mit alten Freunden nutzen. Dass es „Mystère“ gab, einen Song, den ich sehr liebe, machte das ganze nur noch besser.

Als Vorgruppe traten die Synthrocker von goJa Moon Rockah aus Wismar auf, harmlose Musik irgendwo zwischen Falco, D.A.F. und Markus, die ich mir sicher ohne ITN als Zugpferd nicht angehört hätte, die aber einen netten Einstieg in den Abend bildete.  Tatsächlich hätte ich beiden Bands mehr Publikum gewünscht. Wir sehen uns im Februar, Mr. & Mr. Humberstone!