Who is who?

Boris HAn dieser Stelle werde ich für die (Vampire) LARP-Interessierten unter meinen Lesern in loser Reihenfolge spannende Charaktere aus unserer Chronik vorstellen. Und den Anfang macht … ausgerechnet ein Ghul.

Professor Fitzroy wird gespielt von Boris Hoischen, einem Veteran des Vampire LARP. Er ist seit über hundert Jahren in der Domäne aktiv und ein vertrauter Ghul des Nosferatu-Methusalems Solomon. Doch der Professor ist weit mehr als ein gewöhnlicher Ghul: Er ist magiebegabt, er ist ein Anachronist, der gedanklich und äußerlich im Viktorianischen Zeitalter stehengeblieben ist. Steampunk, anyone?

Andererseits … bei allem, was er für die Domäne Kurpfalz getan hat und bei allem Respekt, den ihm deswegen sogar die Kainskinder entgegenbringen … ist und bleibt er eben ein Ghul …

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Der Besuch der wirren Dame

Kelis… alias Lady Kelis vom Clan des Mondes steht uns am Samstag Nacht in der Domäne Kurpfalz bevor.

Sie ist das Sprachrohr eines in Kanada ansässigen, aber derzeit durch Deutschland marodierenden Wesens, von dem wir momentan vermuten, es könne sich um eine sogenannte Missgeburt, also einen von einem Vampir gezeugten Werwolf handeln. Der wiederum hat einen messianischen Kult um sich aufgebaut und betreibt … genau, eine Plattenfirma.

Ah, Nostalgia strikes.

Daumen hoch …

Chronos-Chroniken zum Kaiserin-Sophie-Preis 2013 nominiert

ImageDie Verleihung des Kaiserin-Sophie-LARP-Preises findet zum zweiten Mal am 02. 03 .2013 in Cuxhaven statt. Der Veranstalter nennt dieses Event auch die LARP-Oscar-Verleihung. Ich habe erfreut vernommen, dass die Chronos-Chroniken, nachdem sie den F. R. E. D. für „Beste Ausstattung“ gewonnen haben, nun dort in der Kategorie „Beste Kulisse“ nominiert sind.

Alle Informationen und relevanten Daten finden sich in den folgenden PDF-Dateien.

www.sophie-larppreis.de

Detaillierte Beschreibung des Konzeptes

Alle Daten zur Veranstaltung Kaiserin Sophie Preis

Der Weg des Kriegers

Path-of-the-Warrior… ist ein Warhammer-40.000-Roman aus der Feder Gav Thorpes, bei dem sich alles um die Eldar dreht. Einer der Ihren, Korlandril, einst Bildhauer und nun Skorpionkrieger, steht im Mittelpunkt des Geschehens. Das Ganze wird am Ende eine Trilogie werden.

Die Black Library hat mich mit der Übertragung des ersten Bandes ins Deutsche betraut, und ich habe sehr viel Spaß daran. Auch wenn es bis zur Publikation noch eine Weile dauern wird: Seid gespannt.

2012: The Truth so far in der Rückschau

Die Statistikfreaks von WordPress haben mir den Jahresrückblick 2012 übersandt.

Hier ein Auszug:

„600 Leute haben 2012 den Mount Everest bestiegen. Dieser Blog wurde 2012 etwa 12.000 mal gelesen. Würde jeder Besteiger des Mount Everest diesen Blog lesen, würde es 20 Jahre dauern, um so viele Leser zu generieren.“

Hier geht’s zur (englischen) Vollversion des Berichts.

Fond-de-Gras geht in die dritte Runde

ImageDie ausgesprochen sehenswerte Luxemburger Steampunk-Convention „Anno 1900“ im Eisenbahnmuseum Fond-de-Gras geht heuer in die dritte Runde. Im ersten Jahr war Feder & Schwert als Aussteller vertreten, letztes Jahr ging es sich nicht aus, aber dieses Jahr wird uns unser Weg definitiv wieder dort hinführen.

Steampunker aller Länder sollten sich den 28. und 29. 9. schon mal vormerken. Weitere Infos folgen.

Im Interview

ImageIch habe unlängst Annira Falter von Flyfiction Fantasy Rede und Antwort gestanden.

Das ist dabei herausgekommen:

Interview mit dem Verlag Feder & Schwert zum Phantastik-Programm

Reihe: Interviews mit Verlagen für Fantasy und Phantastik 

— heute im Gespräch: der Verlag Feder & Schwert

Das Interview wurde geführt mit Oliver Hoffmann (Verleger)

1.     Stellen Sie Ihren Verlag doch kurz vor. Was charakterisiert das Phantastik-Programm Ihres Verlags?

Feder&Schwert ist ein unabhängiger Phantastik-Spezialverlag. Seit 1989 veröffentlichen Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy, Steampunk, Horror, Science fiction und Krimi. Viele unserer Autoren sind Bestsellerautoren aus den USA und England, aber Feder&Schwert ist auch stolz darauf, neue Perlen der deutschen Phantastik entdeckt zu haben.

Zu den angloamerikanischen Autoren im Bereich Phantastik, die Feder&Schwert in Deutschland bekannt gemacht hat und betreut, zählen etwa Charlaine Harris, Tanya Huff, R. A. Salvatore, Simon R. Green, Kage Barker, Jim Butcher und Mark Chadbourn.

Die origin-Reihe für deutsche Phantastik abseits der Völker-Trash-Fantasy, die Steampunk-Reihe und Tanya Huffs Chroniken des Blutes, die bei RTL II unter dem Titel Blood Ties zu sehen waren, sind weitere Highlights des ständig wachsenden Sortiments.

2.     Welche Phantastik-Bücher aus Ihrem Programm bezeichnen Sie als besonders erfolgreich und warum?

Zu den Bestsellern des Verlagsprogramms gehört unter Anderem die Vampir-Trilogie Vorübergehend tot, Untot in Dallas und Club Dead von Charlaine Harris. Der Erfolg rührt sicher daher, dass diese Trilogie unter dem Titel True Blood fürs Fernsehen verfilmt wurde. Sehr erfolgreich ist auch Jim Butchers Harry-Dresden-Reihe – einfach Urban Fantasy mit großer Fangemeinde.
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Vorübergehend tot: True Blood 1
Sturmnacht: Die dunklen Fälle des Harry Dresden Band 1
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3.     Gibt es Phantastik-Bücher von Ihrem Verlag, die weniger bekannt sind, die Sie aber an dieser Stelle besonders erwähnen möchten („Geheimtipps“)?

Da liegen mir zum Beispiel die Werke von Kage Baker am Herzen, der Steampunk-Krimi „Die Frauen von Nell Gwynnes“ und die beiden Steam Fantasy-Titel „Der Amboss der Welt“ und „Das Haus des Hirschs“. Alle drei sind mit wunderbarer Leichtigkeit erzählte Texte mit viel Tiefgang der viel zu früh an Krebs verstorbenen HUGO-Gewinnerin.

4.     Phantastik-Bücher mit welchen Inhalten würden Sie noch gerne verlegen? In welche Richtung möchten Sie Ihr Phantastik-Programm einmal ausweiten? Zu welchen Themen wünschen Sie mehr Manuskripte?

Wir möchten uns auch weiterhin dem Trend verweigern, denn wir setzen Trends. Also: bei uns keine Völkerfantasy, keine Zombies und schon gar keine Hobbits. Wir werden sicher auch weiterhin konsequent die Steampunk-Fahne hochhalten. Über zu wenige Manuskripte kann ich mich allerdings nicht beklagen – allenfalls über zu wenige gute.

5.     Was ist Ihnen bei Phantastik-Büchern besonders wichtig? Wie sollen diese Manuskripte sein, die Autoren bei Ihnen einreichen (Inhalt, Stil, Erzählweise)?

Wir suchen Texte fernab ausgelatschter Genrepfade, die eine schöne Sprache haben. Und: Wir sind nicht dem Zwang zum Mehrteiler erlegen.

6.     Der Vampirtrend hält die Fantasywelt noch immer in Atem. Glauben Sie, die Welt der Phantastik braucht bald neue Fantasywesen? Wenn ja, welche wären Ihre Favoriten?

Ich halte nichts von Trends. Im übrigen sehe ich das Interesse an Vampiren schwinden. Trends sind herbeigeschriebene Orientierungshilfen für uninformierte Buchverkäufer – an diesem Reigen möchte ich mich nicht beteiligen. Phantasie braucht keine Etiketten.

7.     Wie wird das Phantastik-Genre im Jahr 2050 sein? Bitte lassen Sie Ihrer Fantasie kurz freien Lauf!

Digital und multimedial. Es wird keine FantasyROMANE mehr geben, weil wir andere Erzählformen zu nutzen und zu rezipieren gelernt haben werden.

Danke für das Interview und noch viel Erfolg mit Ihrem Phantastik-Programm!

All the F.R.E.D.s are belong to us …

FREDAlso, die Chronos-Chroniken haben am vergangenen Wochenende den FRED (so eine Art deutscher Livenrollenspiel-Oscar) gewonnen, und zwar in der Kategorie „Beste Ausstattung“. Das heißt, gewonnen haben damit eigentlich in erster Linie Boris Bernhard, 1/5 der SL und Requisiten-Baumeister extraordinaire, und der wundervolle Jochen Enderlein, NSC und Bereitsteller allerlei wundersamer Gerätschaften.

Nicht gewonnen haben wir in der Kategorie „Bestes Liverollenspiel“. Warum? Weil man ein LARP nach neuerdings stattgefundener Reglementsänderung nicht (mehr) in mehr als einer Kategorie einreichen darf. Natürlich gönne ich den KollegInnen SpielleiterInnen, deren Silvester-LARP gewonnen hat, den Preis, aber ich finde das nach wie vor kreuzdämlich. Konkurrenz belebt doch den Wettbewerb und befeuert die Kreativität … und es würde ja auch (und ich sage ausdrücklich, dass ich damit KEINEN Vergleich zwischen real existierenden Spielen ziehen, sondern nur eine Situation verklaren will) niemand sagen „Ey, Herr der Ringe hat schon so viele Oscars, jetzt lasst doch auch mal … ummmmm … Twilight ran.“

In diesem Sinne gratuliere ich Boris und Jochen zum FRED sowie mir und meiner Mit-SL, für mich FRED-Preisträger der Herzen.

LARP-Forschung

Old_book_bindings_croppedDer Deutsche Liverollenspiel-Verband (DLRV) hat auf dem Mittelpunkt, einem jährlich stattfindenen Liverollenspiel-Kongress, der vergangenes Wochenende in der  Jugendherberge Limburg an der Lahn über die Bühne ging, eine Arbeitsgemeinschaft Forschung gegründet. Dieser will sich organisieren und, wie der Name schon sagt, über LARP forschen. Wer nicht auf dem Mittelpunkt war oder dort war und die Chance verpasst hat, aber in dieser Gemeinschaft mitmachen möchte, kann über Facebook mit Carl David Habbe Kontakt aufnehmen und dies kundtun.